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Blutdruck steigt durch westliche Nahrungs- und Lebensweise

Die einzigartige Studie bei den Migranten auf den Tokelau-Inseln in den Jahren 1967-1982 (The Tokelau Island Migrant Study) bewies bereits, dass Diabetes Typ 2 häufiger bei der Übernahme einer westlichen Nahrungs- und Lebensweise vorkommt. (Sehen Sie aug Diabetes Typ 2 durch westliche Nahrungs- und Lebensweise) Diese Studie beweist auch eine deutliche Beziehung zwischen hohen Blutdruck und einer westlichen Lebensweise, sowohl bei Männern, wie Frauen. Bei einer westlichen Lebensweise stiegen sowohl der obere Wert (systolischer Blutdruck), wie der untere Wert (diastolischer Blutdruck) in hohem Maße. Bei Männern, die nach Neuseeland umzogen, stieg der Blutdruck sogar mit 1 mmHg pro Jahr mehr als bei Männern, die in Tokelau blieben. Bei Frauen war das 0,4 mmHg mehr pro Jahr.

Mehr Diabetes Typ 2 durch westliche Nahrungs- und Lebensweise Es gab kaum Zuckerkrankheit in Tokelau.

Eine bei Migranten auf den Tokelau-Inseln ausgeführte Studie** in den Jahren 1967-1982 (The Tokelau Island Migrant Study) zeigt uns die Auswirkung der Urbanisierung bezüglich Diabetes Typ 2 (Altersdiabetes). Das Leben auf Tokelau war sehr traditionell und hatte nur wenige Einflüsse aus dem Westen. Die Bewohner waren von Kokosnüssen und Fischerei mit begrenzten Umfang abhängig: eine sehr einseitige Nahrung (Kokosöl, Kokosfasern und Kokoscreme). Sie hatten wohl genügend Bewegung. Diabetes mellitus (Typ 2 oder Altersdiabetes) kam kaum vor. Nachdem der Einfluss des Westens auf die Insel größer wurde, kam die Wohlfahrtkrankheit Diabetes Typ 2 auch häufiger vor: von 3 Personen pro 100 Inselbewohner im Jahre 1968 auf 14,3 Personen im Jahre 1982. Bei einer weiteren Gruppe, die nach Neuseeland umzog, stieg die Anzahl von 7,5 auf 19,9 Personen pro 100 Einwohner. Diabetes kam in beiden Gruppen häufiger bei Frauen als bei Männern vor.

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*Bron: Epidemiologic reviews (Oxford journals) (1983), 291-301, JG Joseph, IAM Prior, CE Salmond, D Stanley, The Johns Hopkins University of Hygiene and Public Health

**Bron: Diabetologia (1989) 323: 585-590, T Østbye, TJ Welby, IAM Prior, CE Salmond, YM Stoke, University of Western Ontario, Canada en Wellington Hospital Wellington, New Zealand